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So geht selbständig.

Das Wesen von Kooperation ist, dass es keinen Chef gibt. Oder anders ausgedrückt, dass es nur Chefs gibt. Wer sagt in einer Kooperation, wo es lang geht? Wie können über Unternehmensgrenzen hinweg gute Entscheidungen getroffen werden? Wie entscheiden gleichberechtigte Partner so, dass alle zu ihrem Recht kommen und sich niemand über den Tisch gezogen fühlt?

KonsenT – Dazu braucht es Haltung und eine Technik

Probieren Sie es einmal mit KonsenT. Sie haben richtig gelesen: KonsenT und nicht Konsens. Dazu braucht es Haltung und eine Technik.

Wenn Sie die Haltung, „wirklich, wirklich kooperieren zu wollen“ mitbringen – und das ist Voraussetzung – dann wird Sie diese Technik beim Aufbau tragfähiger Kooperationen begeistern.

Das gemeinsame Ziel als Voraussetzung für gute Entscheidungen

Zuallererst definieren Sie mit Ihren Kooperationspartnern ein gemeinsames Ziel. Ein klares und abgestimmtes Zielverständnis ist die Basis für die weiteren Schritte in einer Zusammenarbeit. Ebenso wichtig ist, dass alle Partner das Ziel auch wirklich erreichen wollen. Das Ziel muss für alle attraktiv sein. 

Dieses Ziel beschließen Sie, so wie spätere Grundsatzbeschlüsse, im KonsenT. Das bedeutet, dass alle an der Zielbestimmung mitgearbeitet haben und dass keiner am Tisch dazu einen schwerwiegenden Einwand hat.

KonsenT-Moderation für Grundsatzbeschlüsse

Wie kommen Sie nun zu so einem KonsenT-Beschluss für Grundsätzliches? Die Antwort gibt das Organisationsmodell der Soziokratie mit der KonsenT-Moderation. (Anm.: Soziokratie bezeichnet eine Organisations- und Entscheidungsmethode für Zusammenarbeit auf Augenhöhe.) Das ist ein effizienter und neutral geführter Prozess, in dem ein Dialog auf Augenhöhe stattfindet. Ein Moderator oder eine soziokratische Gesprächsleiterin führt dabei durch das Treffen und sorgt für die Einhaltung der Gesprächsrunden.

Es funktioniert wie folgt:

  • Sie reden der Reihe nach in Runden. Jede(r) kommt dran. Jede(r) wird gehört. Jede Stimme zählt gleich viel.
  • Info-Runde: In der ersten Runde kommen alle Informationen auf den Tisch. Alle hören den Vorschlag, stellen Verständnisfragen dazu und verstehen, worum es geht.
  • Meinungsrunde: Dann werden die Meinungen der Reihe nach ausgetauscht. Jede(r) sagt ihre/seine Meinung: was spricht dafür, was dagegen? Neue und konträre Sichtweisen und Argumente werden geteilt. 
  • Meinungsänderungsrunde: In einer zweiten Meinungsrunde geht es NICHT darum, seine eigene Meinung durchzuboxen. Sondern es geht darum, auf Basis des Gehörten, gemeinsam einen verbesserten Vorschlag zu entwickeln.
  • Entscheidungsrunde: Nachdem der verbesserte Vorschlag formuliert wurde, wird dieser zum KonsenT gestellt. Und zwar mit der Frage „Gibt es zu diesem Vorschlag einen schwerwiegenden und im Hinblick auf das gemeinsame Ziel begründeten Einwand?“
  • Einwandbehandlung: Wenn es einen schwerwiegenden Einwand gibt, ist dies die Chance, den Vorschlag noch weiter zu verbessern. Der Einwand wird über eine neuerliche Meinungsrunde gemeinsam in die Lösung integriert.
  • KonsenTWenn es keinen schwerwiegenden Einwand gibt, ist der Beschluss gefasst.

Unterstützende Verhaltensweisen für soziokratische Entscheidungen

Wenn Meinungen auf den Tisch kommen, die der eigenen Meinung widersprechen, ist es am besten, Sie atmen tief durch und fragen sich „Was kann ich daraus lernen?“ – anstatt reflexhaft in eine Verteidigungshaltung zu verfallen und sofort zu widersprechen.

Machen Sie auch Ihre hidden agenda, Ihre versteckten Absichten, sichtbar. Dadurch ermöglichen Sie einen echten Dialog, eine echte Begegnung. Sie ermutigen damit auch andere, so wie Sie zu handeln. Und vielleicht denken andere sogar ähnlich wie Sie. Ich habe festgestellt, dass es sich mit offenen Argumenten besser und kreativer entscheiden lässt. Eine Entscheidung, bei der Sie sich ganz einbringen (und nicht taktieren oder sich aus Höflichkeit zurückhalten) erhöht die Qualität der Lösung.

Reinventing Cooperation: Die Wirkung von KonsenT-Entscheidungen

Mit KonsenT-Beschlüssen identifizieren sich alle Beteiligten, denn jeder in der Runde ist für das Ergebnis mitverantwortlich. Das hat positive Auswirkungen auf die Umsetzung. 

Die KonsenT-Moderation fördert eine offene und kooperative Haltung. Gebündeltes Know-How und echter Dialog ermöglichen unerwartete neue Lösungen. Oft werden zu schwierigen Themen, die monatelang im Raum schweben, überraschend schnell Entscheidungen getroffen. 

Durch das effiziente und strukturierte Vorgehen sowie die Begegnung auf Augenhöhe heben KonsenT-Entscheidungen Kooperationen auf ein neues Niveau mit mehr Fairness, Gelassenheit, Vertrauen und Kreativität.

Weiterlesen: Ärger mit dem Kooperationspartner – so werden Sie wieder produktiv

Weiterlesen: Was Kooperationen zwischen Kleinbetrieben erfolgreich macht

Weiterlesen: Soll ich oder soll ich nicht – wie Sie gute Entscheidungen treffen

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