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So geht selbständig.

1. Verschaffen Sie sich einen Überblick

Wenn Sie Energiekosten senken möchten, gilt es zunächst, den Ist-Zustand zu erheben. Wie viel Energie fließt in die Produktion, wie viel in Lagerung, Transport, Heizung, Kühlung, elektrische Geräte, EDV und/oder Beleuchtung? Lassen Sie sich dabei von Energieberater/innen unterstützen! Deren Leistungen für Betriebe werden von den Ländern (unterschiedlich) gefördert.

2. Identifizieren Sie Einsparungspotentiale

Auch hier helfen Energieberater/innen. Auf klimaaktiv.at finden Sie eine Liste mit Ansprechpersonen in den Bundesländern, außerdem auch kompakte Informationen und Förderangebote für Unternehmen. Ein erster Überblick – aber auch nicht mehr – lässt sich auch online gewinnen, zum Beispiel mit dem Energie-Check des Österreichischen Gemeindebunds für Gewerbebetriebe. Auch die Wirtschaftskammer bietet Energieeffizienz-Tipps für Unternehmen.

3. Kalkulieren Sie einzelne Maßnahmen durch

Im nächsten Schritt werden Lösungen für die ermittelten Einsparungspotenziale gesucht. Dazu gehören etwa

  • sparsamere Maschinen/Geräte
  • thermische Gebäudesanierung und neue Fenster
  • neue Heiz- und Kühlanlagen
  • neue LED-Beleuchtung etc.

Die nötigen Investitionen werden mit den zu erzielenden Einsparungen gegengerechnet. In der Regel wird dann zuerst in jene Maßnahmen investiert, die sich am schnellsten amortisieren oder die am einfachsten umsetzbar sind.

Manche Maßnahmen, wie etwa das Abdichten von Fenstern, kosten nicht die Welt, bei anderen heißt es genau kalkulieren. In Beherbergungsbetrieben haben sich beispielsweise Energiespar-Brauseköpfe als Knüller erwiesen. Deren reduzierter Wasserdurchlass spart nicht nur Wasser, sondern vor allem eine Menge Energie für die Warmwasserbereitung.

Wer Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung umsetzt, kann die erzielten Einsparungen im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes (EEG) an Energielieferanten verkaufen. Die derzeit zu erzielenden Preise für eingesparte Kilowattstunden sind jedoch sehr niedrig, es sei denn, man hat einen besonders guten Draht zu seinem regionalen Energieversorger.

4. Produzieren Sie eigene Energie

Langfristig rechnet es sich fast immer, selbst erneuerbare Energie zu produzieren, statt sie zu kaufen – es ist bloß eine Frage der Amortisationszeiten. Die Bandbreite der zur Verfügung stehenden Technologien wächst laufend:

Neben konventionellen Photovoltaik-Modulen, können auch Fenstergläser oder Folien als Sonnenkraftwerke fungieren.

In den waldreichen Regionen Österreichs bietet sich Biomasse zur Erzeugung von Elektrizität und Wärme an – in Form von landwirtschaftlichen Reststoffen, Scheitholz, Pellets oder Hackgut.

Auch die Kleinwindkraft wird zunehmend interessanter, eine Anlaufstelle zum Thema ist der Energieforschungspark Lichtenegg.

Thermische Solaranlagen machen sich in Betrieben mit hohem Warmwasserbedarf (Beherbergung, Reinigungsanlagen, Bädern und Sportanlagen, Prozesswärme) rasch bezahlt. Sonnenwärme kann übrigens auch zur Kühlung verwendet werden.

Mit Wärmetauschern und/oder Wärmepumpen können interne Wärmelasten, aber auch Erdwärme genutzt werden. Die Nachhaltigkeit der derzeit stark propagierten Luft-Wärmepumpen darf jedoch bezweifelt werden.

Will man Sonnenstrom oder -wärme auch nach Sonnenuntergang nutzen, kann man Energiespeicher einsetzen.

Für EPU mit einem kleinen Büro bieten auch Ökostrom- und Fernwärmebezug oder die Beteiligung an Gemeinschaftsanlagen eine nachhaltige Lösung.

Eine ganze Reihe von Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien werden vom Bund gefördert. Viele Förderungen sind jedoch gedeckelt und manche von ihnen rasch vergeben, vor allem die Photovoltaikförderung. Hier ist gutes Timing angesagt!

5. Achten Sie auf energie-effiziente Geräte

Ob EDV-Gerät, Kühlvitrine oder Schaufensterbeleuchtung – bei allem, was Strom verbraucht, lohnt sich vor der Anschaffung ein Blick auf die Verbrauchswerte, zum Beispiel bei topprodukte.at.

Ein Beispiel: Sie möchten ein Kühlgerät für Getränke aufstellen, in einer Imbissstube oder in den Aufenthaltsräumen für Kund(inn)en oder Mitarbeiter/innen. Je nach Größe und Effizienz des Getränkekühlers liegen die jährlichen Stromkosten zwischen knapp 50 und 400 Euro. Ein Vergleich lohnt sich also. 

6. Vergleichen Sie die Energie-Anbieter

Last but not least lässt sich auch durch einen Anbieterwechsel Geld sparen. Bei der E-Control können Privat- und Gewerbetarife für Strom und Erdgas verglichen werden.

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