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So geht selbständig.

Obsoleszenz bezeichnet das (geplante) Veraltern oder Unbrauchbar-werden von Produkten. Etwa weil einzelne Teile schneller verschleißen oder das Gerät so konstruiert ist, dass es sich nur mit erheblichem Aufwand oder gar nicht reparieren lässt. Will man Geld und Nerven sparen, gilt es also langlebige Produkte zu identifizieren. Gut für die Umwelt ist das sowieso.

Informieren Sie sich

Ein guter Einstieg ist das Buch Konsumtrottel des ehemaligen Umweltberaters Sepp Eisenriegler. Darin erfährt man von Laptops, deren Grafikkarten nach zwei Jahren den Geist aufgeben, von LCD-Fernsehern mit zu schwachen Elektrolytkondensatoren (Elkos), von Kaffeemaschinen, deren Kunststoff die Hitze nicht aushält oder von Druckern, die nach wenigen Jahren das Papier nicht mehr einziehen, weil eines der dafür notwendigen Zahnräder mit zu schwachem Klebstoff befestigt ist.

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Sehr beliebt ist auch der Einsatz von Kunststoffbauteilen, die sich rasch abnützen und kaum länger als die Garantiezeit halten. Und wenn sich das Gerät dann nicht beschädigungsfrei öffnen lässt oder Bauteile – zum Beispiel Akkus – eingeschweißt sind, wird eine Reparatur praktisch unmöglich.

Gute Hinweise gibt’s auch bei Murks? Nein danke!. Die vom Berliner Stefan Schridde ins Leben gerufene Plattform sammelt auch Meldungen über vorzeitig defekte Geräte.

Kaufen Sie Qualität

Schwieriger ist es, auf Langlebigkeit ausgelegte Produkte zu identifizieren. Ein paar Tipps:

  • Wählen Sie Produkte mit langjährigen Herstellergarantien.
  • Auch die Umweltzeichen Blauer Engel und das EU Ecolabel stehen für Qualitätsprodukte.
  • Auf der Plattform EPEAT finden Sie Infos über nachhaltige Elektronikprodukte.
  • topprodukte.at konzentriert sich zwar auf die Energieeffiziez, aber man darf hoffen, dass Hersteller, die den Stromverbrauch ihrer Produkte reduzieren, keine faulen Tricks in Sachen Obsoleszenz anwenden.
  • Informieren Sie sich beim Kauf, ob und wie lange Ersatzteile verfügbar sind. Gibt es keine Ersatzteile oder diese nur für kurze Zeit, kann man davon ausgehen, dass es sich um ein kurzlebiges Produkt handelt.

Und noch ein Tipp: Bedenken Sie, dass oft der größte Teil des ökologischen Fußabdrucks bei der Herstellung entsteht. Wer jedes zweite Jahr ein neues Gerät kauft, bloß weil es ein paar Kilowattstunden weniger verbraucht, schadet der Umwelt damit letztlich mehr als mit dem nicht ganz so energieeffizienten Vorgängermodell.

Prüfen Sie, ob sich eine Reparatur lohnt

Bei manchen Produkten kommt eine Reparatur tatsächlich zu teuer oder ist konstruktionsbedingt oder mangels Ersatzteilen schlicht unmöglich. Aber in manchen Fällen zahlt sich eine Reparatur durchaus aus. Über 80 auf Reparaturen spezialisierte Firmen allein im Raum Wien findet man über das Reparaturnetzwerk, einige hundert Betriebe in der Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg unter reparaturfuehrer.at.

Wer selbst geschickt ist, kann auch die Angebote der Offenen Technologielabors – OTELO nutzen. In diesen von der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellten und ehrenamtlich betriebenen Freiräumen werden verschiedene Projekte abgewickelt. Viele Otelos beschäftigen sich mit alten Handwerkstechniken, aber auch mit ganz neuen wie dem 3D-Druck. Oft sind sie auch Gastgeber für Repair-Cafés.

Gemeinsam reparieren

Repair-Cafés sind die Antwort auf Konsum- und Wegwerfmentalität. An festen oder wechselnden Orten versammeln sich an bestimmten Tagen Reparaturprofis aus verschiedenen Branchen: etwa ElektrikerInnen, NäherInnen, Holzfachleute, Fahrrad-BastlerInnen und EDV-Fachleute. Sie stellen ihr Know-how kostenlos zur Verfügung und schreiten auch selbst zur Tat, wo sich noch etwas machen lässt. Im Vordergrund steht das gemeinsame Reparieren in angenehmer „Kaffeehaus-Atmosphäre“.

Zum Repair-Café mitgebracht werden dürfen alle reparaturbedürftigen Gegenstände, die man tragen kann. Selbst wenn die Reparatur nicht gelingt, kann es nicht schaden, HandwerkerInnen aus der Region kennenzulernen. Schließlich geht ja ständig etwas kaputt – mit oder ohne geplanter Obsoleszenz.

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