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So geht selbständig.

Ernst Ternon startete als Consultant in der „Sojarei“ – einem Nahrungsmittelunternehmen, das einen großen Teil des österreichischen Bedarfs an nachhaltigen, gentechnikfreien Nahrungsmitteln auf Basis von Tofu oder Vollwertgetreiden deckt. 2003 stieg der umtriebige Betriebswirt zum Geschäftsführer auf, inzwischen ist er Teilhaber des Familienbetriebs.

Lebenslanges Lernen und Weiterbildung hat der gelernte Betriebswirt immer als notwendig und selbstverständlich betrachtet. Wirklich geprägt hat ihn dann aber das berufsbegleitende Studium am emca-campus: Ernst Ternon schloss nicht nur seinen Mag., MSc und MBA erfolgreich ab – er blieb „seiner“ Universität auch als wissenschaftlicher Lektor treu.

Lebenslanges Lernen

Die wichtigsten Grundlagen für meine Geschäftsführertätigkeit bei "Sojarei" hat mir mein Betriebswirtschaftsstudium zwar durchaus in die Hand gegeben. Aber ich bin ein überzeugter Verfechter des lebenslangen Lernens, und so habe ich zunächst an der Universität Zittau einen zweijährigen Lehrgang in Nachhaltigkeitswissenschaft begonnen.

In dieser Zeit habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es rund ums Thema Nachhaltigkeit sehr viel Kommunikationsbedarf gibt, besonders wenn man ein Unternehmen wie die „Sojarei“ nach außen vertreten soll. Vegane Produkte, wie wir sie produzieren – und das Bekenntnis dazu – lösen ja immer noch die erstaunlichsten Diskussionen aus.

Berufsbegleitendes Studium

Also habe ich nach passender Weiterbildung auf diesem Gebiet gesucht. Mir war nach meiner ersten Erfahrung klar, dass so ein Studium sehr aufwändig ist. Ich musste also etwas finden, das sich gut mit dem Alltag im Unternehmen vereinbaren lässt und auch keine ausufernde Reisetätigkeit verlangt.

Fündig geworden bin ich schließlich in Leobersdorf bei Wien. Dort leitet Dekanin Prof. Christa Zuberbühler den emca-campus – einen kleinen, aber wissenschaftlich anspruchsvollen Branch Campus des Studienverbundes von drei renommierten spanischen und südamerikanischen Universitäten. Die Studien sind auf berufstätige Menschen zugeschnitten: Die Lehrveranstaltungen finden über vier Semester geblockt an Wochenenden statt.

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Eine andere Art des Studierens

Prof. Zuberbühler ist auf ihre Art eine Vorreiterin. Sie hat erkannt, dass die Standarduniversitäten in der Regel nicht die am Markt spezifisch nachgefragten Studien anbieten, oft die Studenten nur „durchschleusen“ und hohe Drop-out-Raten haben. Sie hatte von Anfang an den Anspruch, das anders zu machen. Sie verglich Lehrpläne, entwickelte eigene praxisnahe Lehrgänge und setzte auf Internationalisierung. Schließlich wurde sie Professorin und Dekanin des Studienverbunds UCAM/UA/UCN und konnte dort ihre Ideen und Wertvorstellungen über berufsbegleitendes Studieren einbringen und am emca-campus Leobersdorf umsetzen.

Ich habe schließlich die Studiengänge Mediation und Konfliktmanagement sowie Business Administration in General Management belegt. Überzeugt hat mich nicht zuletzt auch das persönliche Gespräch mit der Dekanin: Wir haben darüber gesprochen, wie das Studium abläuft, was von mir wann verlangt werden wird und welche Vorkenntnisse anerkannt werden.

Ausgeprägter Praxisbezug

Rückwirkend betrachtet ist vor allem der Praxisbezug, der sich durch die Lehrpläne zieht, aber auch die Art des Unterrichts bestimmt sehr wertvoll. Weil durchwegs Menschen am emca-Campus studieren, die mitten im Berufsleben stehen und die Studiengruppen relativ klein sind, kommt es immer wieder auch zu spannenden Diskussionen, aus denen alle etwas mitnehmen.

Durch die kleinen Gruppen entsteht auch eine angenehme, familiäre Atmosphäre und ein guter persönlicher Draht zu den Vortragenden und der Dekanin selbst. Das erleichtert vieles, denn berufsbegleitend zu studieren ist ja doch eine Herausforderung. Wenn etwa ein Prüfungstermin überhaupt nicht passt, etwa weil man gerade im Ausland ist, bemühen sich alle, eine Lösung zu finden. Und wenn man mit der Motivation einmal im Keller ist, weil man denkt, das geht sich gar nicht mehr aus, richtet einen die Gruppe wieder auf.

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Persönliche Betreuung

Das bedeutet nicht, dass einem was geschenkt wird. Im Gegenteil. Es gibt Leselisten und Aufgaben, die man zu Hause ausarbeiten muss. Und bei der wissenschaftlichen Abschlussarbeit, die natürlich jeder am Ende des Studiums schreiben muss, werden ziemlich strenge Maßstäbe angelegt. Jeder Abschnitt und Fortschritt der Arbeit wird besprochen. Wenn etwas wissenschaftlich nicht exakt ist, oder eine Argumentationskette nicht stimmt, bekommt man es so lange zurück, bis es passt. Aber man bekommt eben auch zu allem konstruktives Feedback und lernt dadurch wieder dazu.

Ich habe meine Abschlussarbeit zum Thema Verringerung des Konfliktpotenzials zwischen Klein- und Mittelbetrieben und Bio-Kontrollstellen geschrieben und mit einem Magister of Science und einem Master of Business Administration abgeschlossen.

Das hat mir natürlich einiges an Reputation im beruflichen Umfeld eingebracht. Und bei beruflichen Entscheidungen kann ich mein Fachwissen jetzt auch um eine wissenschaftliche Dimension erweitern.

Intellektuelles Wachstum

Sicherlich erfordert ein Studium neben dem Beruf Disziplin und die Bereitschaft, so genannte „Freizeit“ der Weiterbildung zu opfern. Ich persönlich sehe das aber nicht als Bürde, sondern eher als Fitnesstraining für das Gehirn. Wenn ich am Wochenende in meinen Studierkeller gehe, statt vor dem Fernseher zu sitzen, geht mir sicher nichts ab, ganz im Gegenteil!

Das Studium hat die Begeisterung für die Wissenschaft in mir geweckt: für das Hinterfragen, das Forschen, das Argumentieren, das laufende Dazulernen. Ich gebe jetzt selbst mein Wissen als Lektor weiter – an verschiedenen Hochschulen, aber immer auch am emca-Campus. Die aufgeschlossene und anregende Atmosphäre möchte ich nicht mehr missen!

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