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So geht selbständig.

Esther Rois-Merz machte ihre Lehre als Hörakustikerin in Lausanne und legte Ihre Meisterprüfung in Innsbruck ab. Das Tonmeisterstudium, das sie parallel dazu in Wien absolviert hatte, brachte sie schließlich ihrer Klientel näher: Ihre Kunden sind Berufsmusiker und Sänger, und davon gibt es in Wien reichlich. Also gründete sie „audienz“ – ein Unternehmen für musikalische Hörberatung. Im Zuge der ersten Expansionspläne stellte sie allerdings fest, dass ihr zum Chef-sein noch ein paar Grundlagen fehlten. Im Workshop „Hilfe, ich werde Chef!“ der Wirtschaftskammer Wien konnte sie sich das nötige Rüstzeug rasch aneignen.

Eine ideale Nische

Meine Liebe zur Musik hat mich zum Studium nach Wien geführt, und hier erkannte ich auch die Chance, auf Basis meiner Ausbildung zur Hörakustikerin ein spezielles Service für Musiker anzubieten. Die fühlen sich nämlich von den „normalen“ Akustikern oft nicht verstanden, ihre Anforderungen und Erwartungen sind ja ganz speziell.

Wenn ein Musiker, Sänger oder Dirigent plötzlich schlecht hört, bedroht das seine Existenz. Herkömmliche Hörgeräte-Einstellungen sind da keine Hilfe. Musiker haben Erfahrung mit dem Hören und genaue klangliche Vorstellungen. Mit speziellen High-Tech-Geräten kann ich den Klang verschiedener Lösungen simulieren, und der Kunde kann ganz genau vergleichen und präzisieren, was er möchte.

In Wien ist die Nachfrage in dieser Nische doch recht groß, also habe ich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt.

Der Sprung auf die nächste Ebene

In der Anfangsphase erschöpft sich die Selbständigkeit mit dem eigentlichen Handwerk, Bürokratie und Buchhaltung, da kann man sich an den Steuerberater wenden. Doch sobald man über Mitarbeiter nachdenkt, betritt man eine neue Welt.

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Klar ist: Ich brauche jemanden, dem ich Aufgaben delegieren kann. Ich habe aber auch so viel Arbeit, dass ich es zeitlich einfach nicht schaffe, nebenbei jede Aufgabe bis ins Detail zu erklären. Das ist schon das erste Problem.

Beim Versuch, geeignete Mitarbeiter zu finden, habe ich auch rasch bemerkt, wie schwierig es ist, das eigene Anforderungsprofil mit den Vorstellungen und Fähigkeiten der Bewerber auf einen Nenner zu bringen.

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Was muss eine Chefin wissen?

Ich habe versucht, Lehrlinge auszubilden, es aber bald wieder bleiben lassen. Obwohl das Programm vom AMS begleitet war, musste ich feststellen, dass der Zeitaufwand, den so eine Ausbildung mit sich bringt, meine Ressourcen übersteigt.

Mir wurde klar, dass ich, um den Betrieb im vierten Jahr auf den nächsten Level zu bringen, ein paar zusätzliche Lektionen zu lernen hatte, die über die rein fachlichen Fertigkeiten hinausgehen. Ich musste lernen, wie man bei der Suche und Auswahl von potentiellen Mitarbeitern vorgeht, um die Entlastung zu finden, die man sich erwartet.

Kompaktes Know-how in wenigen Stunden

In einem Newsletter der Wirtschaftskammer ist mir dann die Ankündigung eines Workshops ins Auge gestochen. „Hilfe, ich werde Chef!“ hat genau meine Situation beschrieben. Der Workshop besteht aus drei zweistündigen Blöcken, das lässt sich problemlos in den Arbeitstag integrieren. Die Vortragende, Mag. Friederike Christen, ist Coach und Geschäftsführerin ihres eigenen renommierten Beratungsunternehmens für Führungskräfte.

Was bringen Mitarbeiter – und was nicht

Gleich im ersten Block ging es um die Kosten eines Arbeitnehmers. Und zwar nicht nur um Lohn und Nebenkosten, sondern auch darum, wie man den Zeitaufwand, den ein Mitarbeiter verursacht, in die Berechnungen einfließen lässt.

Auch die Erwartung, dass man sich als Unternehmer quasi klonen könnte, also dass Mitarbeiter Aufgaben genau so ausführen, wie man es selbst machen würde, wurde gleich einmal in Frage gestellt.

Besonders aufschlussreich waren für mich die Themen Personalsuche und Anstellung. Wie man ein Anforderungsprofil entwirft, für sich, aber auch für Interessenten, damit diese beurteilen können, ob der Job für sie geeignet und interessant ist, welche Voraussetzungen – auch rechtliche – eine Ausschreibung erfüllen muss und welche Regeln man beim Vorstellungsgespräch beachten soll.

Mitarbeiter führen

Wenn man dann einen Mitarbeiter eingestellt hat, stellt sich die Frage nach der richtigen Führung. Auch dazu hat mir der Workshop jede Menge brauchbare Instrumente in die Hand gegeben. Etwa: Wie vermittle ich die Werte, die der Mitarbeiter im Namen der Firma nach außen tragen soll, was muss  man beachten, damit die Kommunikation intern friktionsfrei läuft und der Arbeitsprozess ideal und ohne Missverständnisse abläuft. Wie äußert man Kritik sinnvoll, wie sollte man die Kommunikation generell gestalten, damit sich der Mitarbeiter auch einbringen kann – weil er dann nicht nur besser arbeitet, sondern im Idealfall auch Impulse für Verbesserungen des Arbeitsablaufs einbringt, auf die man selbst womöglich gar nicht gekommen wäre. Und auch, wie man Dinge, die einem am Mitarbeiter negativ auffallen, anspricht – und ob man sie überhaupt anspricht – war ein Thema.

Fazit

Für mich habe ich erkannt, dass ich noch kein klares Anforderungsprofil eines zukünftigen Mitarbeiters definieren kann. Also versuche ich, über die Praxis herauszufinden, was mich am besten entlastet. Ich beschäftige Menschen projektweise, mache mir Notizen, welche Aufgaben gut zu delegieren sind und trainiere meine Menschenkenntnis. So sollte sich bald ein klares Profil ergeben und ich endlich die richtige Unterstützung finden.

„Hilfe, ich werde Chef!“ – die nächsten Termine:

Donnerstag, 28.9.2017
 
1. Der Weg vom eigenen Chef zum Vorgesetzten: 9.00 Uhr

2. Kosten der Mitarbeiterführung und des Unternehmenswachstums: 11.30 Uhr

3. Effiziente Mitarbeitersuche und –führung: 14.00 Uhr

Weiterlesen: Ich möchte einen Praktikanten beschäftigen, was muss ich beachten.

Weiterlesen: Personalkosten – mit diesen Arbeitnehmerkosten müssen Sie rechnen

Weiterlesen: Was Sie beim ersten Mitarbeiter beachten müssen

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