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So geht selbständig.

Wir treten in eine Ära ein, in der bis 45 Prozent, also knapp die Hälfte der Arbeitsplätze, verschwinden könnten. Diese Prognose hat die Unternehmensberatung A.T. Kearney jüngst abgegeben – und sie ist realistisch. Digitalisierung, Vernetzung, Automatisierung – in diesem Dreisprung verschwindet Arbeit in den nächsten zehn, zwanzig Jahren wie in einem Schwarzen Loch.

Was passiert in den Märkten?

Jetzt tritt ein, was der britische Ökonom John Maynard Keynes bereits vor fast 100 Jahren prognostizierte: Es droht eine technologisch bedingte Arbeitslosigkeit, weil wir viel schneller Arbeit einsparen als wir neue schaffen. In der zunehmend digitalisierten Welt geht uns die Arbeit aus. Das hehre gesellschaftliche Ziel der Vollbeschäftigung hat ausgedient. Daran ändern auch die neuen Arbeitsplätze und Berufsbilder nichts, die durch die Digitalisierung entstehen – etwa der oft bemühte Data Scientist. Der Saldo am Arbeitsmarkt wird in einem dramatischen Ausmaß negativ sein.

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Was häufig übersehen wird: Die digitale Welt entwickelt sich nicht linear. Sie wächst und beschleunigt sich exponentiell. Es wird keine Leistungssteigerungen geben, sondern große Leistungssprünge. Auf jeder Stufe entwickeln digitale Technologien weitere Fähigkeiten, die viele Jobs überflüssig machen, und zwar bis tief in jene kognitiven und kreativen Aufgaben, die lange eine Domäne des menschlichen Denkens zu bleiben schienen.

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Megatrend „Dematerialisierung“

Damit nicht genug: Als weiterer Faktor kommt der Megatrend „Dematerialisierung“ hinzu, der die Verwandlung dinglicher Produkte in Software beschreibt. Via Smartphone greifen die Menschen auf immer mehr Services zu, für die früher Hardware oder sogar Geschäfte vonnöten waren. Und das Angebot wird immer größer.

Demnächst ersetzt – um ein Beispiel zu nennen – eine App den Autoschlüssel. Wer braucht dann noch die Hersteller der Dutzenden Komponenten aus Kunststoff, Metall und Elektronik, aus denen ein Autoschlüssel heute besteht? Und die Maschinen und Anlagen, auf denen diese produziert werden? Und die Dienstleister und Fachleute, die von außen in die Unternehmen kommen? 3D-Druck, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz – derzeit gelangen viele Technologien zur Marktreife und werden die Welt der Wirtschaft grundlegend und für immer verändern.

45 Prozent aller Arbeitsplätze sind in Gefahr.

Als die Forscher Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborne von der Oxford University im Jahr 2013 ihre Studie über die Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt veröffentlichten, machten sie das Ausmaß der Veränderung sichtbar. Danach besteht für 47 Prozent der Jobs in der US-amerikanischen Wirtschaft ein hohes Risiko, in den nächsten zehn, zwanzig Jahren durch digitale Lösungen oder Roboter ersetzt zu werden. A.T. Kearney hat die Ergebnisse von Frey und Osborne auf Deutschland übertragen und sieht – wie eingangs erwähnt – hierzulande 45 Prozent aller Arbeitsplätze in Gefahr.

Nicht nur einzelne Berufsbilder wie Versicherungsvertreter, Kreditanalysten, Kassierer und Köche stehen auf der Liste der bedrohten Arten, sondern ganze Berufsfelder – von Büro und Sekretariat über Verkauf und Service in Handel und Gastronomie bis hin zu Buchhaltung und Betriebswirtschaft. Insgesamt sieht A.T. Kearney bei 318 und damit bei einem Viertel aller Jobprofile ein hohes Potenzial, dass die Arbeit künftig von den Kollegen Roboter und Computer besser und ökonomischer erledigt wird.

Nicht entmutigen lassen

Doch Gesellschaft und Wirtschaft werden immer helle und innovative Köpfe brauchen, Erfinder und Dienstleister, die die Digitale Transformation in echten Mehrwert für die Menschen wandeln können. Deshalb: Nicht entmutigen lassen, sondern die Wachsamkeit schärfen. Was biete ich an? Wie finde ich in dieser digitalisierten Welt künftig einen Platz? Wie digital ist mein persönliches Geschäftsmodell? Wie vernetzt bin ich? Was werde ich auch in Zukunft besser können als jede Maschine, jeder Roboter und jeder Computer? Also: Was ist meine Unique Selling Proposition in der Digitalen Transformation?

Darauf müssen Kleinunternehmer Antworten finden. Und zwar nicht einmalig für die Startphase und den ersten Businessplan, sondern immer wieder neu. Und vielleicht liegt die Chance ja auch in einer analogen Nische. Aber davon wird es künftig viel weniger geben als heute.

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