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So geht selbständig.

Mit dem „Beschäftigungsbonus“ soll in Österreich die Arbeitslosigkeit bekämpft werden. Unternehmen, die ab dem 1. Juli 2017 neue Arbeitsplätze schaffen, können bis zu drei Jahre einen Zuschuss zu den Lohnnebenkosten in Höhe von 50 Prozent erhalten.

Wie stelle ich den Antrag für den Beschäftigungsbonus?

Anträge stellen Sie am einfachsten online über den aws Fördermanager. Ein „persönlicher Online-Assistent“ führt Sie durch den Registrierungs-Prozess. Von Ihrem Steuerberater oder Lohnverrechner bekommen Sie die nötigen Daten. 

ACHTUNG: Der Antrag muss gestellt werden, bevor Sie den ersten zusätzlichen Arbeitsplatz schaffen!

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Welche Unternehmen bekommen die Förderung?

  • Die Förderung wird unabhängig von Unternehmensgröße, Rechtsform und Branche gewährt.
  • Der Unternehmenssitz oder die Betriebsstätte muss in Österreich liegen.
  • Förderung gibt es ausschließlich für neu geschaffene Arbeitsplätze (Beschäftigungszuwachs). Bestehende Arbeitsverhältnisse werden nicht gefördert.
  • Förderungen gibt es nur für Arbeitsplätze, die ab dem 1. Juli 2017 geschaffen werden.

Welche Arbeitsplätze und Personen werden gefördert?

ACHTUNG: Nicht alle Beschäftigungsverhältnisse bekommen die Förderung. Gefördert werden nur ArbeitnehmerInnen, die

  • ab dem 1. Juli 2017 bei der Sozialversicherung angemeldet werden,
  • vollversicherungsungspflichtig sind (Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung),
  • und die seit mindestens vier Monaten ununterbrochen angemeldet sind. (Kontrolliert wird das bei der Abrechnung im Folgejahr.)

Gefördert werden Personen, die

  • zumindest drei Monate beim AMS arbeitslos gemeldet sind bzw. waren
  • oder an einer gesetzlich geregelten Ausbildung teilgenommen haben
  • oder in Österreich bereits beschäftigt waren (Jobwechsler).

ACHTUNG: Eine Vormerkung beim AMS alleine reicht nicht aus, um die Förderung zu bekommen! Die Person muss arbeitslos gemeldet sein. Der Bezug von Arbeitslosengeld ist aber keine Bedingung.

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Notwenige Aufenthaltstitel der geförderten Personen

  • die österreichische Staatsbürgerschaft
  • die EU-Anmeldebescheinigung für EWR-Staatsbürger
  • die Rot-Weiß-Rot Karte plus
  • Familienangehörige
  • Daueraufenthalt EU
  • Aufenthaltsberechtigung plus

TIPP: Um die Förderung zu erhalten, müssen Sie insgesamt zumindest einen zusätzlichen Vollzeitarbeitsplatz schaffen. Das kann auch geschehen, in dem Sie zwei Teilzeitarbeitsplätze schaffen, die in Summe zumindest 38,5 Wochenstunden betragen.

GUT ZU WISSEN: Es gibt keine Obergrenze. Das heißt, Sie können so viele neue Arbeitsplätze schaffen, wie sie wollen oder brauchen.

Was ist der „Beschäftigungszuwachs“?

Um einen Beschäftigungszuwachs zu ermitteln, wird überprüft, wie viele Personen zum Zeitpunkt der Antragstellung und im Jahr davor beschäftigt waren. Der Höchststand in diesem Zeitraum ist der Referenzwert für den Beschäftigungszuwachs. Förderung gibt es nur für Vollzeit-Arbeitsplätze, die zusätzlich zum Höchststand geschaffen werden.

Unternehmen, die erst 12 Monate vor der Antragstellung gegründet wurden, haben einen Referenzwert von 0.

Was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden Personen, die bereits durch eine andere Initiative gefördert werden, beispielsweise

  • Eingliederungshilfe „Come Back“ vom AMS
  • Beihilfe für die ersten Beschäftigten von EPU vom AMS
  • Aktion 20.000 vom AMS
  • Entgeltbeihilfe vom BMASK

Keine Förderung gibt es außerdem für

  • Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse
  • Lehrlinge
  • Karenzierte ArbeitnehmerInnen
  • Arbeitsplätze, die in ausländischen Unternehmen geschaffen werden

Wie hoch ist die Förderung?

Mit dem Beschäftigungsbonus erhalten UnternehmerInnen einen Zuschuss von 50 Prozent der Lohnnebenkosten (Dienstgeberbeitrag). Diese Förderung gibt es bis zu drei Jahre lang und sie ist von der Einkommensteuer befreit.

Der Zuschuss wird einmal jährlich im Nachhinein ausgezahlt. Eine Vorfinanzierung der Lohnnebenkosten ist nicht möglich.

ACHTUNG:

  • Wenn ein Unternehmen eine Person zur Förderung anmeldet und diese Person zum Stichtag (ein Jahr darauf) nicht mehr beschäftigt ist, gibt es keine Förderung – auch nicht für jenen Zeitraum, in dem sie beschäftigt war.
  • Wenn ein Unternehmen mit beispielsweise bereits fünf Angestellten zwei Personen zur Förderung anmeldet, im Laufe des Jahres aber eine Person der Stammbelegschaft ausscheidet, so erhält man nur 50 Prozent der Förderung. In Summe wurde ja nur eine Person mehr beschäftigt.
  • Abgerechnet wird immer zum Tag der Erstanmeldung. Wenn Sie also am 15. 8. 2017 die erste Person zur Förderung angemeldet haben, dann gilt der 15. 8. 2018 für Sie als Abrechnungsstichtag. Für Personen, die weniger als vier Monate vor diesem Stichtag angemeldet wurden (etwa am 1.5.2018), wird die Förderung erst 2019 ausbezahlt, und zwar für den gesamten Zeitraum vom 1. 5. 2018 bis zum 15. 8. 2019!

Welche Kosten werden gefördert?

Gefördert werden Lohnnebenkosten aus

  • Krankenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Pensionsversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • IESG-Zuschlag (Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz)
  • Wohnbauförderungsbeitrag
  • Mitarbeitervorsorge
  • Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds
  • Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag (Kammerumlage der WK)
  • Kommunalsteuer

Nicht gefördert werden Lohnnebenkosten, die über die ASVG-Höchstgrenze hinausgehen. Die Bemessungsgrundlage dafür liegt 2017 bei 69.720 Euro.

Nicht gefördert werden außerdem Lohnnebenkosten, die über die oben genannten Punkte hinaus gehen, etwa Nachtschwerarbeitsbeitrag oder die U-Bahn-Steuer.

Wie wird abgerechnet?

Der Beschäftigungsbonus wird einmal im Jahr im Nachhinein ausbezahlt. Stichtag ist der Tag der Antragstellung. Innerhalb von drei Monaten ab diesem Stichtag muss eine Abrechnung vorgelegt werden, die folgende Punkte enthält:

  • Arbeitnehmerdaten wie Name, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer
  • Eintritts-/Austrittsdatum
  • Beschäftigungsausmaß
  • Bruttogehalt/-lohn
  • Beitragsgrundlagen
  • Dienstgeberbeitragszahlungen

Zum Nachweis der Förderungsfähigkeit eventuell

  • bisherige Versicherungszeiten
  • Arbeitslosenstatus
  • Besuchsbestätigung einer gesetzlich geregelten Ausbildung

Die Abrechnung wird überprüft und der Zuschuss überwiesen.

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